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Korea verschärft KC-Sicherheitsanforderungen bei ESS-Ausschreibung

Die KC Safety-Zertifizierung für Energiespeichersysteme (ESS) rückt zunehmend in den Fokus, nachdem Korea die Ergebnisse seiner zweiten staatlichen Ausschreibung bekannt gegeben hat. Die jüngste Vergaberunde zeigt deutlich, dass Sicherheitsanforderungen – insbesondere im Hinblick auf Brandschutz und Systemzuverlässigkeit – eine immer größere Rolle für den Marktzugang und die Wettbewerbsfähigkeit im koreanischen ESS-Markt spielen.

Die Ausschreibung wurde vom Ministerium für Klima, Energie und Umwelt sowie der Korea Power Exchange durchgeführt und umfasste insgesamt 565 MW an sieben Standorten. Im Vergleich zur ersten Runde wurden die Bewertungskriterien angepasst: Nichtpreisliche Faktoren wie Sicherheit und industrieller Beitrag wurden nun gleichgewichtet mit dem Angebotspreis berücksichtigt. Diese Änderung spiegelt den wachsenden regulatorischen Fokus auf Sicherheitsaspekte wider, insbesondere vor dem Hintergrund früherer Vorfälle im Zusammenhang mit Batteriebränden. Energiespeichersysteme erfordern in der Regel eine KC Safety-Zertifizierung, um für Import und Verkauf in Korea zugelassen zu werden.

Stärkere Gewichtung von Sicherheit und Brandschutz

Die überarbeiteten Bewertungskriterien verdeutlichen die Bedeutung der KC Safety-Zertifizierung, insbesondere in Bezug auf Brandschutzanforderungen für Batteriesysteme. Behörden legten besonderen Wert auf Technologien zur Minimierung von Risiken wie thermischem Durchgehen sowie auf Systeme zur frühzeitigen Fehlererkennung.

Hersteller reagieren darauf mit der Integration fortschrittlicher Sicherheitslösungen. Dazu zählen Diagnoseverfahren auf Basis elektrochemischer Impedanzspektroskopie, die potenzielle Gefahren frühzeitig erkennen können. Gleichzeitig gewinnen Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) an Bedeutung, da sie im Vergleich zu anderen Batterietypen eine höhere thermische Stabilität und ein geringeres Brandrisiko aufweisen und somit den Anforderungen der KC Safety-Zertifizierung besser entsprechen.

Darüber hinaus spielt auch die lokale Wertschöpfung eine zunehmende Rolle. Unternehmen werden angehalten, zentrale Batteriematerialien wie Kathoden, Elektrolyte und Separatoren aus inländischen Quellen zu beziehen. Dies kann nicht nur die industrielle Wettbewerbsfähigkeit stärken, sondern auch die Nachverfolgbarkeit und Einhaltung regulatorischer Anforderungen erleichtern.

Auswirkungen auf Hersteller und Marktzugang

Die Entwicklung der Ausschreibungskriterien zeigt, dass die Einhaltung der KC Safety-Zertifizierung nicht mehr nur eine Grundvoraussetzung ist, sondern ein entscheidender Wettbewerbsfaktor im koreanischen ESS-Markt geworden ist. Hersteller und Zulieferer müssen ihre Produkte gezielt auf strengere Sicherheitsanforderungen ausrichten, um an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen zu können.

Gleichzeitig gewinnt der ESS-Sektor an Bedeutung als Wachstumsfeld für Batteriehersteller, insbesondere angesichts der Abschwächung der Nachfrage im Bereich Elektrofahrzeuge. Da ESS und EV-Batterien auf ähnlichen Produktionsprozessen basieren, können Unternehmen ihre Kapazitäten flexibel anpassen und gleichzeitig regulatorische Anforderungen erfüllen.

Mit dem erwarteten weiteren Wachstum des globalen ESS-Marktes – unter anderem durch den Ausbau von Rechenzentren – bleibt Korea ein wichtiger Zielmarkt. Unternehmen, die umfassende KC Safety-Konformität nachweisen und innovative Sicherheitslösungen anbieten, werden sich langfristig bessere Chancen auf zukünftige Projekte sichern. Weitere Informationen zu regulatorischen Anforderungen können über offizielle Zertifizierungsstellen und einschlägige Compliance-Ressourcen abgerufen werden.

Lassen Sie sich kostenfrei von uns beraten zu koreanischen Zertifizierungen wie KC, KC EMC Zertifizierung, KCs, KCs für explosionsgeschützte Produkte und der KGS Werkszulassung.

Tel.: +49-69-2713769259
Email: info@korea-certification.com

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Wasserstofftankstelle am Flughafen Incheon stärkt KGS-Konformität

Mit der Inbetriebnahme einer neuen Flüssigwasserstoff-Tankstelle am Incheon International Airport unterstreicht Südkorea den Ausbau seiner Wasserstoffinfrastruktur im Einklang mit den Anforderungen der KGS-Zertifizierung. Das Projekt zeigt, wie regulatorische Vorgaben im Bereich Gassicherheit und Wasserstofftechnologie praktisch umgesetzt werden, um eine sichere und skalierbare Nutzung zu ermöglichen.

Die Anlage wurde von SK Innovation E&S entwickelt und befindet sich im Parkbereich von Terminal 2. Sie kann bis zu 320 Kilogramm Flüssigwasserstoff pro Stunde bereitstellen und damit täglich bis zu 240 wasserstoffbetriebene Busse betanken. Die Versorgung erfolgt über eine nahegelegene Produktionsanlage in Incheon, die rund 90 Tonnen Flüssigwasserstoff pro Tag erzeugt. Wasserstoffinfrastruktur erfordert in der Regel eine KGS-Zertifizierung, um in Korea für Import und Vertrieb zugelassen zu werden.

KGS-Zertifizierung und Anforderungen an Wasserstoffanlagen

Die KGS-Zertifizierung ist ein zentraler Bestandteil der regulatorischen Kontrolle von Wasserstoffsystemen in Südkorea. Sie umfasst technische und sicherheitsrelevante Anforderungen für Planung, Bau und Betrieb von Anlagen, die mit Hochdruck- oder verflüssigten Gasen arbeiten. Dazu gehören unter anderem Vorschriften zur Druckregulierung, Materialbeständigkeit, Leckagekontrolle sowie Notfall- und Sicherheitssysteme.

Insbesondere bei Flüssigwasserstoff ergeben sich zusätzliche technische Herausforderungen, da extrem niedrige Temperaturen und spezielle Isolationslösungen erforderlich sind. Entsprechend müssen Betreiber und Hersteller sicherstellen, dass alle Komponenten – von Speichertanks bis zu Betankungssystemen – den geltenden KGS-Standards entsprechen.

Das Projekt am Flughafen Incheon wurde im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft realisiert. Staatliche Fördermittel und die Beteiligung regionaler Behörden tragen dazu bei, dass regulatorische Anforderungen eingehalten und gleichzeitig innovative Technologien schneller implementiert werden können.

Auswirkungen auf Marktteilnehmer und Wasserstoffmobilität

Der Ausbau von Wasserstofftankstellen an zentralen Verkehrsknotenpunkten wie internationalen Flughäfen hat direkte Auswirkungen auf Hersteller, Zulieferer und Betreiber. Für den Marktzugang in Südkorea ist die Einhaltung der KGS-Zertifizierung zwingend erforderlich, insbesondere für technische Komponenten wie Speicherlösungen, Verdampfer und Betankungseinrichtungen.

Die zunehmende Umstellung von Flughafenbussen auf Wasserstoffantrieb verdeutlicht das Potenzial dieser Technologie im regulierten Umfeld. Wasserstoffbusse bieten kurze Betankungszeiten und große Reichweiten, was sie für den Dauerbetrieb im Flughafenverkehr besonders geeignet macht.

Gleichzeitig stärkt das Projekt die Sichtbarkeit der nationalen Klimastrategie und zeigt, wie regulatorische Rahmenbedingungen den Übergang zu emissionsärmeren Technologien unterstützen. Weitere regulatorische Entwicklungen und technische Leitlinien können über offizielle Zertifizierungsstellen und branchenspezifische Informationsquellen verfolgt werden.

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Tel.: +49-69-2713769259
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Samsung erweitert Wind-Free-Klimaanlagen mit KI-Technologie

Samsung Electronics hat eine neue Generation von Wind-Free-Klimaanlagen vorgestellt, die mit künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet sind. Mit dieser Weiterentwicklung möchte das Unternehmen seine bereits etablierte Wind-Free-Technologie weiter ausbauen und gleichzeitig Energieeffizienz, Nutzerkomfort und intelligente Steuerungsfunktionen verbessern. Klimaanlagen erfordern in der Regel eine KC-Safety-Zertifizierung, um für Import und Verkauf in Korea zugelassen zu werden.

Wind-Free-Klimaanlagen sind darauf ausgelegt, angenehme Raumtemperaturen ohne direkte, starke Luftströme zu erzeugen. Die Technologie basiert auf dem Konzept der „stillen Luft“, das von der American Society of Heating, Refrigerating and Air-Conditioning Engineers als Luftbewegung von weniger als 0,15 Metern pro Sekunde definiert wird. Samsung führte die Wind-Free-Technologie erstmals im Jahr 2016 ein und hat sie seitdem schrittweise in seine Klimaanlagen-Produktpalette integriert. Nach Angaben des Unternehmens wurden in Korea bereits mehr als 13 Millionen Wind-Free-Klimaanlagen verkauft, während weltweit jährlich Millionen weiterer Geräte abgesetzt werden.

KI-Funktionen erweitern die Möglichkeiten der Klimasteuerung

Die neue Produktgeneration, die 2026 Bespoke AI WindFree Combo Gallery-Serie, kombiniert Wind-Free-Kühltechnologie mit KI-gestützter Steuerung. Die Geräte sind sowohl als Stand- als auch als Wandmodelle erhältlich und sollen den Luftstrom automatisch an die Umgebung und die Nutzungsgewohnheiten der Anwender anpassen.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören die Modi AI Direct und AI Indirect Airflow, die mithilfe von Bewegungsradarsensoren die Position, Anwesenheit und Aktivitätsstufen von Personen im Raum erkennen. Auf Grundlage dieser Daten passt das System die Luftströmung und Kühlleistung automatisch an, um ein gleichmäßiges und zugfreies Raumklima zu gewährleisten.

Darüber hinaus wurde der Sprachassistent Bixby weiterentwickelt. Nutzer können das Gerät mit natürlichen Sprachbefehlen steuern, etwa um die Klimaanlage einzuschalten oder automatisch den Entfeuchtungsmodus zu aktivieren, wenn die Luftfeuchtigkeit einen bestimmten Schwellenwert überschreitet. Durch die Analyse von Nutzungsgewohnheiten lernt das System kontinuierlich dazu und optimiert seine Einstellungen entsprechend.

Laut Samsung kann die neue KI-Technologie die Energieeffizienz um bis zu 58 Prozent verbessern, während sich die Kühlgeschwindigkeit im Vergleich zum Vorgängermodell um 19 Prozent erhöht. Zudem wurde die Wartung vereinfacht: Frontpanel, Filter und interne Lüfter lassen sich vollständig abnehmen und reinigen.

Bedeutung der KC-Safety-Zertifizierung für den koreanischen Markt

Für Hersteller und Importeure, die Klimaanlagen auf dem koreanischen Markt anbieten möchten, ist die KC-Safety-Zertifizierung ein zentraler Bestandteil der regulatorischen Anforderungen. Das KC-System prüft elektrische Sicherheit, technische Konformität und die Einhaltung nationaler Normen, bevor Produkte auf dem Markt vertrieben werden dürfen.

Auch Geräte mit erweiterten Funktionen wie Sensorik, drahtloser Kommunikation oder KI-basierter Steuerung müssen die entsprechenden Sicherheits- und Elektrotechnikstandards erfüllen. Die Zertifizierung bestätigt unter anderem die Einhaltung von Anforderungen an elektrische Sicherheit, elektromagnetische Verträglichkeit und Betriebszuverlässigkeit.

Mit der zunehmenden Integration von KI-Technologien in Haushaltsgeräte bleibt die Einhaltung nationaler Sicherheitsvorschriften eine wichtige Voraussetzung für den Marktzugang. Weitere regulatorische Informationen können über entsprechende Zertifizierungsstellen oder regulatorische Informationsquellen bereitgestellt werden.

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KC-Safety-Zertifizierung für Robotersauger in Südkorea

Der südkoreanische Markt für Haushaltsgeräte entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Testfeld für innovative Reinigungstechnologien. Mit der Einführung eines neuen KI-gestützten Robotersaugers rückt gleichzeitig die Bedeutung der KC-Safety-Zertifizierung für Haushaltsgeräte in Korea stärker in den Fokus, da sie eine grundlegende Voraussetzung für den Marktzugang darstellt.

Bei einer Produktvorführung in Seoul präsentierte der Hersteller seinen neuen Roboterstaubsauger, der mit künstlicher Intelligenz und erweiterten Sensorsystemen ausgestattet ist. Das Gerät erkennt Verschmutzungen mithilfe eines optischen Scansystems und kann den Reinigungsvorgang automatisch wiederholen, bis ein erkannter Fleck vollständig entfernt ist. Laut Hersteller kann der Roboter je nach Art der Verschmutzung mehrere Reinigungszyklen durchführen.

Neben den KI-gestützten Funktionen wurde das Gerät auch in seinem Design überarbeitet. Ein transparenter Wassertank ermöglicht es Nutzern, den Wasserfluss während des Reinigungsvorgangs zu beobachten. Gleichzeitig verfügt der Roboter über Navigations- und Hinderniserkennungssysteme, mit denen er seine Umgebung analysiert und potenzielle Hindernisse oder Verunreinigungen – etwa Haustierabfälle – erkennen und umfahren kann.

Die Markteinführung zeigt, wie stark sich der Wettbewerb im südkoreanischen Segment für Robotersauger entwickelt hat. Staubsauger und andere Haushaltsgeräte benötigen in der Regel eine KC-Safety-Zertifizierung, um für den Import und Verkauf in Korea zugelassen zu werden.

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