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Korea verschärft KGS-Sicherheitsregeln für Wasserstoff-Druckbehälter

14. Mai 2026

Korea hat Überarbeitungen mehrerer KGS-Technikstandards angekündigt, um die Sicherheitsanforderungen für Wasserstoff-Druckbehälter und Wasserstoff-Transferprozesse zu verschärfen. Die vorgeschlagenen Änderungen konzentrieren sich auf eine höhere Betriebssicherheit, die Verringerung von Zündrisiken sowie klarere technische Anforderungen für Wasserstoffanlagen in den Bereichen Transport, Speicherung und Betankung.

Der Ausschuss für Gas-Technikstandards sammelt bis zum 1. April Stellungnahmen zu sechs überarbeiteten Standards, darunter KGS FP111, FP112, FP211, FP216, FP217 und FU111. Die Änderungen betreffen insbesondere Wasserstoff-Einfüll- und Transferprozesse an Wasserstofftankstellen und anderen Hochdruckgasanlagen. Wasserstoff-Druckbehälter benötigen in der Regel eine KGS-Zertifizierung, um für den Import und Verkauf in Korea zugelassen zu werden.

Eine der wichtigsten Neuerungen ist die verpflichtende Verwendung leistungszertifizierter Hochdruckschläuche für Wasserstoff-Einfüll- und Transferprozesse mit Wasserstoff-Tube-Trailern und ähnlichen Systemen. Die Vorgaben gelten für Anlagen mit einem maximalen Betriebsdruck von bis zu 20 MPa. Laut den Entwürfen treten die Anforderungen am 1. Januar 2027 in Kraft, ergänzt durch eine sechsmonatige Übergangsfrist für bestehende Anlagen.

Damit werden auch Betreiber bestehender Wasserstoffanlagen verpflichtet sein, ab der zweiten Jahreshälfte 2027 ausschließlich zertifizierte Produkte einzusetzen. Ziel der Maßnahme ist es, die Zuverlässigkeit und Haltbarkeit zentraler Wasserstoff-Transferkomponenten zu erhöhen und gleichzeitig das Risiko von Leckagen oder mechanischen Ausfällen während des Betriebs zu reduzieren.

Die überarbeiteten KGS-Standards führen zudem neue Arbeitsschutzanforderungen ein, um Zündquellen beim Umgang mit Wasserstoff zu minimieren. Beim Anschließen oder Lösen von Hochdruckschläuchen müssen künftig Metallwerkzeuge verwendet werden, die keine Funken erzeugen. Obwohl diese Werkzeuge keine separate Zertifizierung benötigen, wird ihre Verwendung nun ausdrücklich in den Sicherheitsvorschriften definiert.

Weitere Änderungen betreffen Wasserstoff-Betankungs- und Speicheranlagen gemäß FP211, FP216, FP217 und FU111. Die aktualisierten Vorgaben präzisieren die Anforderungen an Schutzwände in der Nähe von Wasserstoffanlagen und führen neue technische Kriterien für vorgefertigte Beton-Schutzwände ein, die vor Ort montiert werden.

Nach den vorgeschlagenen Regelungen müssen diese Beton-Schutzwände die Leistungszertifizierungsanforderungen der Korea Gas Safety Corporation erfüllen. Darüber hinaus definieren die neuen Standards Prüfanforderungen für strukturelle Integrität, Abmessungen, Haltbarkeit sowie Verfahren zur Kontrolle von Transport und Installation.

Mit der Überarbeitung des KGS-Zertifizierungssystems soll die Qualitätszuverlässigkeit von Wasserstoff-Druckbehältern und zugehörigen Transfersystemen verbessert werden. Gleichzeitig sollen klarere Compliance-Anforderungen die Sicherheit und Effizienz beim Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur in Korea stärken.

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Tel.: +49-69-2713769259
Email: info@korea-certification.com

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MPR Author

About the author: Louis Gogger is Managing Director of MPR International GmbH.
Publisher: MPR International GmbH

Tel.: +49 69 271 37 69 261

E-Mail: info@korea-certification.com
Web: www.korea-certification.com