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Südkoreanische Lotte Chemical wagt Vorstoß ins Geschäft mit grünem Wasserstoff

8. Juli 2021

Die Lotte Group hat sich dazu entschieden, in die Erzeugung von Wasserstoff als neuen Geschäftszweig und Wachstumsmarkt einzusteigen. Zugleich sollen davon die Nachhaltigkeitsziele des Konzerns profitieren. Lotte hat vor, den Wasserstoff in Form von Ammoniak aus Übersee zu importieren und in Korea zu verkaufen. Das Unternehmen plant, auch den bei petrochemischen Prozessen als Nebenprodukt entstandenen Wasserstoff an Tankstellen zu liefern. Die Lotte Precision Chemical, eine Tochtergesellschaft von Lotte Chemical, wird den nachhaltig erzeugten Ammoniak aus Übersee importieren und daraus Wasserstoff für den Verkauf in Korea herstellen, sagte ein führender Mitarbeiter der Lotte Group. Die Einfuhr von derartigen Chemikalien und deren Container benötigt oft eine vorhergende KC-Zertifizierung.

 

 

Ammoniak hat die chemische Formel NH3 und durch Abspaltung des Stickstoffs (N) kann eine große Menge Wasserstoff (H) erzeugt werden. Aus ihrem bereits bestehenden Geschäft mit Ammoniak konnte die Lotte Precision Chemicals im vergangenen Jahr 2020 einen Umsatz von rund 370 Millionen US-Dollar bzw. 30 Prozent des Gesamtumsatzes erzielen. Ammoniak als Grundstoff für die Erzeugung von Wasserstoff ist besonders wegen des einfachen Transports beliebt. Anders als flüssiger Wasserstoff, der bei minus 253 Grad während des Transports gekühlt werden muss, reichen bei Ammoniak bereits minus 33 Grad aus. Zudem ist die Dichte von Ammoniak 1,5-mal höher als von Wasserstoff, was weitere Transportkosten einspart.

Für den neuen Geschäftszweig arbeitet Lotte mit südkoreanischen Energiefirmen zusammen, um den Wasserstoff an Tankstellen zu verkaufen. Die Planungen sehen, vor die jährlich rund 10.000 Tonnen des als Nebenprodukt entstandenen Wasserstoffs des Lotte-Werks Seosan Daesan in dem nahegelegenen Ballungsraum als Treibstoff zu verkaufen. Zudem plant Lotte weitere Wasserstoff-Verflüssigungsanlagen in ihren Werken in Korea und Übersee sowie eine Erweiterung der Kapazitäten des Werks Daesan.

Südkorea gilt als eine der wichtigsten und innovativsten Industrienationen der Welt. Um einen Marktzugang zu diesem hoch technologisierten Land zu erhalten, müssen Produkte die nach Südkorea eingeführt werden, geprüft und zertifiziert werden. Das KC-Mark bzw. das KC-Zertifikat entspricht dabei in etwa dem europäischen CE-Kennzeichen und gilt für 730 verschiedene Produkte. Die MPR International GmbH hat solide Erfahrung in der Korea-Zertifizierung und kompetente Partner vor Ort. Wir beraten Sie gerne unverbindlich über den Umfang und Ablauf einer Korea-Zertifizierung.

Lassen Sie sich kostenfrei von uns beraten zu koreanischen Zertifizierungen wie KC, KC EMC Zertifizierung, KCs und KCs für explosionsgeschützte Produkte.

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About the author: Verena Numssen is managing director of MPR International GmbH
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