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Steigende Nachfrage hebt Stimmung bei Koreas Halbleiterherstellern

10. September 2020

Südkoreas Halbleiterindustrie sieht dem dritten Quartal dieses Jahres, trotz der Coronavirus-Krise und einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, positiv entgegen. Nach Auskünften von Industrievertretern erwartet man insbesondere für Speicherchips, welche im wachsenden Markt der kontaktlosen Elektronikgeräte verbaut sind, eine steigende Nachfrage. Die Exporte von Halbleitern aus Südkorea stiegen, verglichen mit dem Vorjahr, in den ersten zehn Tagen im Juni 2020 um 22,6 Prozent. Das belegen Daten des koreanischen Zolls.

Zahlen des koreanischen Ministeriums für Industrie, Handel und Energie zeigen, dass im Mai die Exporte von Halbleitern um 6,6 Prozent stiegen, darunter sowohl Speicher- als auch Nichtspeicherchips. Exporte von Arbeitsspeicher in Computern (DRAM) legten um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Ein Preisanstieg bei DRAM trug zu dem höheren Wert von Südkoreas Chipexporten bei. Der festgelegte Preis für ein DDR4 8 GB Speichermodul stieg im Mai um 0,6 Prozent auf 3,31 US-Dollar. Nach Auskunft der Marktbeobachter von DRAMeXchange nahm der Preis in den vergangenen fünf Monaten kontinuierlich zu.

Diese zuversichtlichen Zahlen legen nahe, dass die koreanischen Halbleiterhersteller Samsung Electronics und SK hynix nach einem negativen Ergebnis des ersten Quartals im zweiten Quartal 2020 steigende Gewinne vermelden könnten. Analysten rechnen damit das sich die Chipindustrie im zweiten Halbjahr weitestgehend erholen könnte und auf den Stand von vor sechs Monaten zurückkommt. Verkäufe von PCs und mobilen Endgeräten werden im dritten Quartal ebenfalls zunehmen, da Hersteller mit Sonderaktionen und Rabatten versuchen, die schwachen Verkäufen in den ersten sechs Monaten aufzuholen. Ein weiteres Produkt, für welche die Experten einen Aufschwung vorhersagen, ist Flash-Speicher (NAND). Wegen knapper Produktion bei einer höheren Nachfrage des Marktes könnte der Preis um etwa 9 Prozent steigen, so ein Bericht von NH Investment & Securities.

Südkorea gilt als eine der wichtigsten und innovativsten Industrienationen der Welt. Um einen Marktzugang zu diesem hoch technologisierten Land zu erhalten, müssen viele Produkte, die nach Südkorea eingeführt werden, geprüft und zertifiziert werden. Das KC-Mark bzw. das KC-Zertifikat entspricht dabei in etwa dem europäischen CE-Kennzeichen und gilt für 730 verschiedene Produkte, unter anderem für viele elektronische Produkte. Seit 2005 unterstützt die MPR International Unternehmen weltweit bei der Zertifizierung von Produkten für die Märkte Korea, China, Taiwan und Indien. Die MPR International bietet Ihnen ein Komplettpaket zur Zertifizierung an, bei dem Sie hervorragend betreut werden. Wir stehen ihnen jederzeit bei Fragen unverbindlich zur Verfügung.

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