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Korea verstärkt die Standards für Wasserstoffbrennstoffanlagen

26. Februar 2026

Das koreanische Ministerium für Klima, Energie und Umwelt hat offiziell Überarbeitungen des KGS FU671-Codes für Wasserstoffbrennstoffverbrauchsanlagen angekündigt, nachdem es gemäß Artikel 48 des Gesetzes zur Förderung der Wasserstoffwirtschaft und zum Wasserstoffsicherheitsmanagement genehmigt wurde. Das Update führt neue technische und sicherheitsrelevante Anforderungen für Wasserstoffpipelines, Förderanlagen und Brennstoffzellenanlagen ein und spiegelt damit die fortgesetzten Bemühungen des Landes wider, die Wasserstoffsicherheit im weiteren Ausbau der Infrastruktur zu verbessern. Wasserstoffbezogene Systeme, Ausrüstungen und Komponenten erfordern in der Regel eine KGS-Werkszulassung, um für den Import und Verkauf in Korea zugelassen zu werden.

Eine zentrale Änderung ist die Einführung einer speziellen Dickenberechnungsmethode für Kohlenstoffstahl-Wasserstoffrohrleitungen, die außerhalb von Geschäftsstandorten installiert werden. Der überarbeitete Standard erfordert die Berücksichtigung der Wasserstoffversprödung und verwendet Berechnungsprinzipien unter Berufung auf ASME B31.12 (Wasserstoffrohre und Pipelines). Außerdem müssen bei der Verwendung von Kohlenstoffstahl für Hochdruck-Wasserstoffleitungen außerhalb der Anlagen API 5L PSL2-Materialien verwendet werden, um die Widerstandsfähigkeit gegen wasserstoffinduzierte Degradierung zu verbessern.

Die Überarbeitung legt außerdem Mindestanforderungen an die Prozesssteuerung für großflächige Wasserstoffgewinnungssysteme fest, die eine Produktionskapazität von 2.000 Nm³/h überschreiten. Diese Einrichtungen müssen nun mit Stellwerkssteuerungssystemen ausgestattet sein, die im Fall abnormaler Betriebe automatisch die Zufuhr von Rohstoffen abschalten können.

Weitere Aktualisierungen betreffen unterirdische Wasserstoffbrennstoffzellenanlagen. Wo Brennstoffzellen unterirdisch installiert sind, müssen die Betreiber sicherstellen, dass die Gasversorgung vom Boden aus leicht abgeschaltet werden kann, um die Wasserstoffanforderungen an die bestehenden städtischen Gassicherheitspraktiken anzupassen.

Der geänderte Kodex präzisiert außerdem die Standards für Überdrucksicherheitsventile, indem er festlegt, dass das abgeleitete Gas nicht nach unten geleitet werden darf, und verfeinert die Mindestgrößenanforderungen basierend auf internationalen Quellen wie NFPA 2. Zusätzliche Formulierungsanpassungen wurden vorgenommen, um Unklarheiten in den Bestimmungen bezüglich der Installation von Steigrohrventilen und elektrostatischen Erdungssystemen zu beseitigen.

Mit diesen Überarbeitungen stärkt KGS FU671 die Anforderungen an die strukturelle Integrität der Wasserstoffinfrastruktur und harmonisiert gleichzeitig nationale Standards mit international anerkannten Vorschriften. Die aktualisierten Kriterien sollen die Betriebssicherheit und die regulatorische Klarheit verbessern, da Korea den Wasserstoffausbau in Industrie- und Energiesektoren weiter ausbaut.

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Tel.: +49-69-2713769259
Email: info@korea-certification.com

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MPR Author

About the author: Louis Gogger is Managing Director of MPR International GmbH.
Publisher: MPR International GmbH

Tel.: +49 69 271 37 69 261

E-Mail: info@korea-certification.com
Web: www.korea-certification.com