Korea fördert Lokalisierung und Marktreife von Technologien zur sauberen Wasserstoffproduktion
29. Januar 2026Die südkoreanische Regierung hat offiziell Maßnahmen eingeleitet, um die Lokalisierung und Kommerzialisierung von Technologien zur Produktion von sauberem Wasserstoff zu beschleunigen. Am 23. Januar veranstaltete das Ministerium für Wissenschaft und IKT (MSIT) unter Leitung von Vizepremier und Minister Bang Moon Kyu die erste Sitzung des Gesamtkomitees der „Forschungs- und Entwicklungs-Innovationsallianz für sauberen Wasserstoff“. Es war das erste persönliche Treffen von Vertretern aus Industrie, Wissenschaft, Forschung und Regierung seit der Gründung der Allianz am 9. September. Die Innovationsallianz setzt sich aus 93 Partnern zusammen – darunter 67 Unternehmen, 10 Forschungseinrichtungen und 16 Hochschulen – mit dem Ziel, bis 2030 eine vollständige Lokalisierung (100 %) der Technologien zur Herstellung von sauberem Wasserstoff zu erreichen. Im Zentrum stehen fünf Schlüsseltechnologiebereiche: alkalische Elektrolyse (ALK), Protonenaustauschmembran-Elektrolyse (PEM), Festoxid-Elektrolysezellen (SOEC), Anionenaustauschmembran-Elektrolyse (AEM) sowie flüssige organische Wasserstoffträger (LOHC). Diese Technologien sollen gemeinsam mit nachfrageseitigen Unternehmen weiterentwickelt und erprobt werden, um den Markteintritt zu ermöglichen. Wasserstoffsystem-Produkte und -Komponenten erfordern in der Regel eine KGS-Zertifizierung, um für den Import und Verkauf in Korea zugelassen zu werden.

An der Sitzung nahmen über 20 Personen teil, darunter Vertreter des Ministeriums, führende Unternehmen, Leiter nationaler Wasserstoff-Forschungslabore und Experten aus der Wissenschaft. Im Mittelpunkt stand die Etablierung einer vollständigen Kooperationskette für die Entwicklung sauberer Wasserstofftechnologien. Die Teilnehmer einigten sich darauf, Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen stärker an den Bedürfnissen der Industrie auszurichten und die Demonstration entwickelter Technologien auszuweiten, um den Übergang von der Grundlagenforschung in die industrielle Anwendung zu beschleunigen.
Vertreter der Industrie betonten, dass Korea im internationalen Vergleich – insbesondere gegenüber den USA und Europa – in Bezug auf saubere Wasserstofftechnologien noch zurückliegt. Daher müsse die Regierung verstärkt in industrienahe Technologieentwicklung und den Ausbau entsprechender Testinfrastrukturen investieren. Die Forschungsinstitute erklärten, sie würden durch kontinuierlichen Austausch und Rückkopplung zwischen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen Vertrauen schaffen, um die industrielle Nutzung der Technologien zu fördern. Das Ministerium plant, bis 2029 rund 1,19 Billionen KRW (etwa 900 Millionen USD) in die Skalierung inländischer Technologien zu investieren, darunter Leistungsprüfungen von Kernmaterialien und -komponenten für die Elektrolyse. Ab dem kommenden Jahr sollen neue F&E-Projekte mit direkter Beteiligung von Anwenderunternehmen gestartet werden. Zudem wird innerhalb der Allianz eine Struktur aus fachspezifischen Technikausschüssen eingerichtet, um die Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten weiter zu stärken.
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