Südkorea treibt den Ausbau KI-gestützter Gesundheitssysteme mit einer neuen staatlichen Förderinitiative voran. Durch den verstärkten Einsatz künstlicher Intelligenz sollen Diagnosen beschleunigt, die Patientenüberwachung verbessert und administrative Aufgaben reduziert werden. Ziel ist es, die medizinische Versorgung in regionalen Krankenhäusern nachhaltig zu stärken.
Das Ministerium für Gesundheit und Wohlfahrt gab bekannt, dass 12 Milliarden Won für regionale Schwerpunktkrankenhäuser bereitgestellt werden. Die Mittel fließen in ein Förderprogramm für KI-basierte Versorgungssysteme, das die Einführung praxistauglicher KI-Anwendungen unterstützt. Dadurch sollen medizinische Einrichtungen ihre Behandlungskapazitäten ausbauen und gleichzeitig das medizinische Personal von zeitaufwendigen Dokumentationsaufgaben entlasten. KI-gestützte Gesundheitssysteme erfordern in der Regel eine MFDS-Zertifizierung, um für den Import und den Verkauf in Korea zugelassen zu werden.

Mehrere Universitätskliniken werden KI-Lösungen implementieren, die eine frühzeitige Erkennung lebensbedrohlicher Erkrankungen ermöglichen sollen. Das Chungbuk National University Hospital und das Pusan National University Hospital führen Systeme ein, die die Vitalparameter stationärer Patienten kontinuierlich analysieren und akute Ereignisse wie Herzstillstand oder Sepsis frühzeitig vorhersagen können. Dadurch sollen medizinische Teams schneller auf kritische Situationen reagieren können.
Darüber hinaus investieren mehrere Krankenhäuser in KI-gestützte Bildanalyse. Das Chonbuk National University Hospital und das Pusan National University Hospital setzen Diagnosesysteme ein, die anhand von Röntgenaufnahmen des Brustkorbs sowie Computertomographie-(CT)-Bildern verdächtige Veränderungen erkennen und auf Lungenkrankheiten oder Krebserkrankungen hinweisen können. Die Technologie soll die Befundung durch Ärztinnen und Ärzte unterstützen und die Früherkennung schwerwiegender Erkrankungen verbessern.
Weitere Einrichtungen verfolgen spezialisierte Anwendungen. Das Gyeongsang National University Hospital plant den Einsatz von KI zur frühzeitigen Diagnose von Schlaganfällen und Demenz. Das Jeju National University Hospital wird KI nutzen, um anhand von CT-Aufnahmen den Grad einer Verengung der Herzkranzgefäße zu beurteilen und dadurch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen besser einschätzen zu können.
Neben diagnostischen Anwendungen umfasst das Förderprogramm auch Lösungen zur Digitalisierung administrativer Prozesse. Das Chonnam National University Hospital, das Chungnam National University Hospital und das Chonbuk National University Hospital werden KI-basierte Systeme zur medizinischen Dokumentation einführen, die aus gesprochenen Arzt-Patienten-Gesprächen automatisch klinische Notizen erstellen. Dadurch sollen Verwaltungsaufgaben reduziert werden, sodass sich medizinisches Personal stärker auf die unmittelbare Patientenversorgung konzentrieren kann.
Mit der Initiative verfolgt das Ministerium für Gesundheit und Wohlfahrt das Ziel, die medizinischen Kompetenzen regionaler Krankenhäuser auszubauen und den flächendeckenden Einsatz künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen zu fördern. Die Maßnahmen unterstreichen Südkoreas Bestrebungen, moderne KI-Technologien stärker in die klinische Praxis zu integrieren und damit Diagnostik, Notfallversorgung und Behandlungsqualität weiter zu verbessern. Weitere regulatorische Informationen können über die offiziellen Ressourcen der MFDS sowie des südkoreanischen Gesundheitsministeriums bereitgestellt werden.
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Korea unternimmt einen weiteren Schritt zum Ausbau seiner Wasserstoffinfrastruktur und fördert die Entwicklung großvolumiger Flüssigwasserstoff-Speichersysteme. Im Mittelpunkt steht ein staatlich unterstütztes Forschungsprojekt zur Entwicklung moderner Speichertechnologien, die als wesentliche Grundlage für die künftige Wasserstoffwirtschaft und die Energiewende des Landes gelten.
Hyundai Engineering & Construction (Hyundai E&C) gab bekannt, dass das Unternehmen für das nationale Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Technologieentwicklung für Flüssigwasserstoff-Speichertanks und Be- und Entladesysteme“ ausgewählt wurde. Das Vorhaben wird von der Korea Agency for Infrastructure Technology Advancement unter dem Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr gefördert. Ziel ist es, Schlüsseltechnologien für die Speicherung, den Transport und die Umschlagprozesse von Flüssigwasserstoff zu entwickeln und diese im Rahmen von Demonstrationsprojekten zu erproben. Wasserstoffspeichersysteme benötigen in der Regel eine KGS-Zertifizierung, um für den Import und Verkauf in Korea zugelassen zu werden.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Entwicklung des ersten Flachboden-Flüssigwasserstoffspeichers in Korea. Diese Tankbauweise wird bereits bei großen LNG-Speichern eingesetzt und soll die Grundlage für künftige Speichersysteme mit Kapazitäten von etwa 4.000 Kubikmetern und langfristig sogar 50.000 Kubikmetern schaffen.
Das Projekt verfügt über staatliche Fördermittel in Höhe von rund 29 Milliarden KRW und ist für einen Zeitraum von etwa 45 Monaten von April 2026 bis Dezember 2029 angesetzt. Hyundai E&C arbeitet dabei gemeinsam mit insgesamt 13 weiteren Industrie-, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, darunter die Korea Gas Corporation, die Korea Gas Technology Corporation und die Korea Gas Safety Corporation.
Flüssigwasserstoff entsteht durch die Abkühlung von gasförmigem Wasserstoff auf etwa -253 °C. Für die sichere Lagerung sind daher hochentwickelte Isolations-, Konstruktions- und Bautechnologien erforderlich. Im Rahmen des Projekts sollen unter anderem Datenbanken zu Materialeigenschaften metallischer Werkstoffe aufgebaut sowie Technologien für Struktur- und Isolationsdesign, Wärmeübertragungs- und Strömungsanalysen sowie technische Auslegungsstandards entwickelt werden.
Zusätzlich ist der Bau eines Demonstrationstanks mit einem Fassungsvermögen von 200 Kubikmetern vorgesehen. Mit diesem Pilotprojekt sollen die Speicherleistung bewertet, Verdampfungsverluste reduziert und sicherheitstechnische Konzepte weiterentwickelt werden.
Für Hersteller, Anlagenbauer und Infrastrukturentwickler signalisiert das Vorhaben eine zunehmende regulatorische und technische Fokussierung auf Flüssigwasserstofftechnologien in Korea. Mit dem erwarteten Wachstum des Wasserstoffmarktes werden die Einhaltung relevanter Sicherheitsanforderungen sowie die Erfüllung von KGS-bezogenen Zertifizierungs- und Konformitätsanforderungen für den Marktzugang zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Nach Angaben von Hyundai E&C befindet sich die Flüssigwasserstofftechnologie trotz des starken Wachstums der internationalen Wasserstoffmärkte noch in einer frühen Entwicklungsphase. Das Unternehmen erwartet, dass die erfolgreiche Entwicklung von Flachboden-Speichertanks die technologische Unabhängigkeit Koreas im Bereich Flüssigwasserstoff stärkt, die Abhängigkeit von ausländischen Technologien reduziert und die Wettbewerbsfähigkeit der koreanischen Wasserstoffinfrastruktur- und Anlagenbauindustrie nachhaltig verbessert. Weitere regulatorische Informationen könnten künftig über offizielle Branchen- und Zertifizierungsquellen veröffentlicht werden.
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CERAGEM hat in Südkorea das neue Wirbelsäulenpflegegerät Master V5 eingeführt und damit sein Portfolio von Produkten erweitert, die im Rahmen der MFDS-Zertifizierung zugelassen sind. Die Markteinführung spiegelt die anhaltende Nachfrage nach nicht-invasiven Lösungen für die Wirbelsäulengesundheit wider und unterstreicht die Bedeutung regulatorischer Zulassungen für Medizinprodukte auf dem koreanischen Markt.
Nach Angaben des Unternehmens richtet sich das Master V5 an Nutzer mit ersten Anzeichen von Beschwerden im unteren Rückenbereich. Das Gerät nutzt die firmeneigene Technologie „Curve Spine Tech (CST) Ceracore Engine“. Durch die sequenzielle Bewegung der Jade-Massageköpfe der ersten und zweiten Reihe soll eine gezielte Traktion der Wirbelsäule ermöglicht und die Muskelentspannung unterstützt werden. Medizinprodukte benötigen in der Regel eine MFDS-Zertifizierung, um für den Import und Verkauf in Korea zugelassen zu werden.

Das südkoreanische Ministerium für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit (MFDS) ist für die Regulierung von Medizinprodukten verantwortlich und bewertet deren Sicherheit, Qualität und Leistungsfähigkeit vor der Marktzulassung. Laut CERAGEM wurde das Master V5 für drei therapeutische Anwendungsbereiche zertifiziert: zur Unterstützung bei der Behandlung von Bandscheibenvorfällen, zur Unterstützung bei degenerativer Spinalkanalstenose sowie zur Linderung von Muskelschmerzen.
Das Gerät verfügt über insgesamt 23 Massageprogramme, die auf unterschiedliche Nutzerbedürfnisse zugeschnitten sind. Neben allgemeinen Funktionen zur Wirbelsäulenpflege umfasst das Angebot auch spezielle Modi für die Erholungsphase nach der Geburt, darunter Programme nach dem Stillen, zur Förderung der Durchblutung sowie zur Unterstützung des Beckenbereichs. Diese Funktionen spiegeln das wachsende Interesse der Verbraucher an präventiver Gesundheitsvorsorge und gesundheitsorientierten Medizintechnologien wider.
Für Hersteller und Anbieter bleibt die MFDS-Zulassung eine wesentliche Voraussetzung für die Vermarktung therapeutischer Medizinprodukte in Südkorea. Die behördliche Genehmigung ermöglicht die Kommunikation zugelassener Wirksamkeitsangaben und belegt die Einhaltung der koreanischen Medizinproduktevorschriften.
Mit dem Master V5 erweitert CERAGEM seine bestehende Produktfamilie, zu der bereits die Modelle Master V4, Master V7, Master V9 und das Premium-Modell Master V11 gehören. Die einzelnen Geräte richten sich an unterschiedliche Zielgruppen und bieten verschiedene Funktionsumfänge im Bereich Massage und therapeutischer Anwendungen.
Aus regulatorischer Sicht zeigt die Einführung weiterer Produktvarianten, wie Hersteller spezialisierte Medizinprodukte entwickeln und gleichzeitig die geltenden Zulassungsanforderungen erfüllen. Unternehmen, die den südkoreanischen Markt erschließen möchten, müssen sicherstellen, dass Produktangaben, Sicherheitsbewertungen und Leistungsnachweise den Anforderungen der MFDS entsprechen.
Angesichts des steigenden Interesses an der Wirbelsäulengesundheit, insbesondere bei Verbrauchern in ihren 30er- und 40er-Jahren, bleibt die regulatorische Konformität ein entscheidender Faktor für den Marktzugang und das Vertrauen der Kunden. Die Einführung des Master V5 verdeutlicht, wie zertifizierte Medizinprodukte auf neue Gesundheitsbedürfnisse reagieren können und gleichzeitig die regulatorischen Anforderungen des südkoreanischen Marktes erfüllen. Weitere Informationen können über Unternehmensmitteilungen oder offizielle Zertifizierungs- und Regulierungsquellen verfügbar sein.
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Südkorea treibt die Einführung von Wasserstoff-Gabelstaplern mit einem neuen Förderprogramm in der Provinz Jeju weiter voran. Die Maßnahme ist Teil der nationalen Strategie zur Reduzierung von Emissionen im Bau- und Industriesektor und soll Feinstaub- sowie Treibhausgasemissionen senken. Gleichzeitig soll durch die verstärkte Nutzung emissionsfreier Maschinen die CO₂-Bilanz auf Baustellen und in Logistikbetrieben verbessert werden.
Die Provinz Jeju stellt im Jahr 2026 insgesamt 420 Millionen KRW für die Anschaffung von zwölf emissionsfreien Gabelstaplern bereit. Gefördert werden zwei wasserstoffbetriebene Modelle sowie zehn elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Die Zuschüsse werden in der Reihenfolge des Antragseingangs vergeben. Wasserstoff-Antriebe, wie sie z.B. für solche Gabelstapler genutzt werden, benötigen in der Regel eine KGS-Zertifizierung, um für den Import und Verkauf in Korea zugelassen zu werden.

Im Rahmen des Programms sind derzeit zwei Wasserstoff-Gabelstaplermodelle mit einer Tragfähigkeit von drei Tonnen des Herstellers Doosan Bobcat Korea förderfähig. Für jedes Fahrzeug wird ein Zuschuss von rund 160 Millionen KRW gewährt. Nach Angaben der Behörden wurden bislang lediglich zehn Wasserstoff-Gabelstapler in Südkorea eingeführt, darunter in den Städten Incheon, Chungju und Ulsan.
Darüber hinaus umfasst das Programm 29 Elektrostaplermodelle mit Tragfähigkeiten zwischen 2,5 und 9 Tonnen. Die förderfähigen Modelle stammen von HD Hyundai Site Solutions und Clark Material Handling Asia. Je nach Modell werden Zuschüsse von etwa 4 Millionen bis 25 Millionen KRW bereitgestellt.
Informationen zu den förderfähigen Modellen und den jeweiligen Zuschusshöhen sind über das nationale Informationsportal für emissionsfreie Fahrzeuge verfügbar. Förderanträge können beim Kauf emissionsfreier Baumaschinen über den jeweiligen Hersteller oder Importeur eingereicht werden.
Die Initiative auf Jeju unterstreicht Südkoreas Bestreben, konventionelle Maschinen mit Verbrennungsmotor schrittweise durch emissionsfreie Alternativen zu ersetzen. Die Förderung von Wasserstofftechnologien und elektrifizierten Arbeitsmaschinen eröffnet Herstellern und Importeuren zusätzliche Marktchancen im koreanischen Markt.
Für Wasserstoff-Gabelstapler bleibt die Einhaltung der geltenden koreanischen Sicherheits- und technischen Anforderungen ein wesentlicher Faktor. Die KGS-Zertifizierung spielt dabei – sofern anwendbar – eine wichtige Rolle beim Nachweis der Konformität mit den nationalen Gassicherheitsvorschriften und unterstützt den Marktzugang entsprechender Produkte.
Vertreter der Provinz Jeju betonten, dass parallel zur Modernisierung bestehender Maschinen auch die Einführung neuer emissionsfreier Geräte beschleunigt werden soll. Das Programm unterstützt damit die langfristigen Ziele der Insel, den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft voranzutreiben und die Luftqualität nachhaltig zu verbessern.
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